Frauen- und Gleichstellungspolitik Rheinland-Pfalz-Saarland

Die Stimme erheben und sich empören

Die Stimme erheben und sich empören

Yvonne Fegert, stellvertretende Leiterin der Arbeitskammer des Saarlandes M. Ackermann Yvonne Fegert

Menschenverachtende Aussagen und rechtsextreme Parolen haben im Betrieb nichts zu suchen: sie schaffen ein Klima, in dem Hass ein Übergewicht erhält und Menschen aufgrund verschiedener Merkmale, z.B. Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Herkunft, Behinderung oder sonstige Schwächen, ausgegrenzt werden.

Betriebs- und Personalräte müssen dafür sorgen, dass alle Beschäftigten gleiche Chancen haben und gleich behandelt werden. Sie müssen offen gegen rechtsextremes Verhalten im Betrieb vorgehen, weil rechtsextremes Verhalten genau darauf zielt, Gleichbehandlung aus den Angeln zu heben. Auch der Arbeitgeber hat die Aufgabe, die Gleichbehandlung zu gewährleisten, deshalb ist es sinnvoll, sich mit dem Arbeitgeber gemeinsam gegen rechtsextreme Tendenzen im Betrieb zu wehren.

Betriebs- und Personalvertretungsgesetze geben den Interessenvertretungen auch rechtliche Instrumente an die Hand.

 "Arbeitsrecht im Betrieb" (AIB) interviewte dazu Yvonne Fegert, ver.di-Mitglied und stellvertretende Leiterin der Arbeitskammer des Saarlandes.